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Die von der ASBU ausgerichtete Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Türkischen Roten Halbmond und ICIL sowie mit Unterstützung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) statt. Das Programm bestand aus Einführungskursen in das humanitäre Völkerrecht und einem Moot Court, in dem die Studierenden ihr theoretisches Wissen in die Praxis umsetzten.

 Die Veranstaltung stand Jurastudierenden verschiedener Universitäten des Landes offen und sollte das Bewusstsein und die Kompetenz im Bereich des humanitären Völkerrechts stärken.

 Dozentinnen und Dozenten:

Prof. Dr. Gökhan Güneysu (Anadolu-Universität)

Assoz. Prof. Dr. Adem Özer (Ankara-Hacı-Bayram-Veli-Universität)

Dr. Onur Dur (ASBU)

Dr. Elif Gökşen (Bilkent-Universität)

Dr. Firdes Şeyda Kahraman (Çankırı-Karatekin-Universität)

Die Eröffnungsreden hielten nacheinander Onur Dur, Ayşe Nur Mutlu, Leitung der Akademie des Türkischen Roten Halbmonds, Mustafa Tutkun, Generaldirektion des Governance-Büros des Türkischen Roten Halbmonds, und Prof. Dr. Musa Kazım Arıcan, Rektor der ASBU:⤵️

Dr. Onur Dur (Lehrkraft, ASBU)

"Wir eröffnen heute ein wichtiges Programm, in dem unsere jungen Juristinnen und Juristen ihr Bewusstsein für das humanitäre Völkerrecht entwickeln werden. Im Verlauf der Ausbildung und des Wettbewerbs sollen unsere Studierenden ihr theoretisches Wissen in die Praxis überführen. Als ASBU werden wir mit Veranstaltungen dieser Art weiterhin das Zusammentreffen von Recht, Gewissen und Weisheit fördern."

Ayşe Nur Mutlu (Leitung der Akademie des Türkischen Roten Halbmonds)

"Als Akademie des Türkischen Roten Halbmonds legen wir großen Wert darauf, dass das humanitäre Völkerrecht von allen Beteiligten verstanden und angewandt wird. Diese Veranstaltung ermöglicht es den Studierenden, ein Bewusstsein für Menschenrechte und Völkerrecht zu gewinnen. Unser wichtigstes Ziel ist, dass unsere jungen Menschen neben wissenschaftlichem Wissen auch ein Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung entwickeln."

Mustafa Tutkun (Generaldirektion des Governance-Büros des Türkischen Roten Halbmonds)

"Das humanitäre Völkerrecht darf sich nicht auf Gesetze beschränken, sondern muss durch Gewissen und ethische Werte gestärkt werden. Dieses Programm wird dazu beitragen, die Kapazität der Türkei im Bereich des Völkerrechts zu erhöhen. Es ist von großer Bedeutung, dass die Teilnehmenden das erworbene Wissen an die Gesellschaft und an künftige Generationen weitergeben."

Prof. Dr. Musa Kazım Arıcan, Rektor unserer Universität, betonte, dass das humanitäre Völkerrecht nicht bloß ein moderner Begriff sei, sondern eine universelle Sprache des Gewissens, auf der die türkisch-islamische Zivilisation seit Jahrhunderten aufbaue. 🌿 Er erinnerte daran, dass nach dieser alten Überlieferung der Mensch das schützenswerteste Gut sei und dass selbst im Krieg Moral, Recht und Gesetz zu achten seien. Das Programm ziele darauf ab, den Studierenden neben akademischem Wissen auch eine gewissenhafte und moralische Sensibilität zu vermitteln.

 

Ziel ist es, das universelle Bewusstsein für Gerechtigkeit und Gewissen durch die Forschungsprogramme „Türkisch-islamisches Denken und humanitäres Recht“, durch auf Ethik und Weisheit gegründete Lehrveranstaltungen zum humanitären Recht sowie durch die „Werkstatt für Gerechtigkeit und Weisheit“ zu stärken.

 Prof. Dr. Arıcan erklärte, wahre Gerechtigkeit könne nur dort entstehen, wo Recht und Gewissen zusammenkommen, und lud alle Teilnehmenden ein, sich diesem universellen Aufruf anzuschließen.

Datum

08/09/2025, Montag, 10:00:00

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